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Newsletter Nr. 1:
10 Königsregeln der Überzeugung

Überblick über die
"10 Königsregeln der Überzeugung"
1. Königsregel: Was? Grenzen Sie so genau wie möglich ein
2. Königsregel: Meine Botschaft
3. Königsregel: Recherchieren, Sammeln und Analyse
4. Königsregel: Wie? Entscheiden für Redeform, Manuskriptform und Medieneinsatz
5. Königsregel: Strategie der Argumente und Aufbau des Vortrags
6. Königsregel: Visitenkarte des Redners: Sprache, Melodie und Rhythmus
7. Königsregel: Der Körper spricht
8. Königsregel: Der Erfolg folgt
9. Königsregel: Mehr Persönlichkeit
10. Königsregel: Eine Schreibe sei keine Rede
Druckversion10 Königsregeln der Überzeugung

10. Königsregel: Eine Schreibe sei keine Rede

Der Sprechstil (einer Rede) ist die gesprochene Sprache mit kurzen Haupt- und Nebensätzen, reich an Verben und Adjektiven. Die geschrieben Rede darf eine komplexere, dichtere Satzkonstruktion aufweisen. Plakative Formulierungen wirken in der Rede spritzig, in der Schreibe plump, deshalb ist hier die genaue Formulierung gefragt.

Aufbau und Form

  • Äußere Form: einheitliches Layout; gutes Schriftbild; Schriftsprache; Fehlerfrei
  • Gliederung lässt roten Faden sofort erkennen
  • Ggf. Zusammenfassung voranstellen
  • Tabellen, Diagramme mit korrekter Beschriftung
  • Korrekte Zitierweise und
  • Literaturverzeichnis
Zitierweise

  • Sinngemäße Übernahmen aus fremden Quellen sind zu kennzeichnen
  • Wörtliche Zitate werden in Anführungszeichen gesetzt.
Beispiel für ein Zitat:

"Daraus ist ebenfalls klar, welches die Argumente sind, die das betreffen, was sein wird (...); denn es wird das geschehen, wozu Vermögen und Wille vorhanden sind." (1)

Literaturverzeichnis

  • Alle Quellen, die herangezogen worden sind
  • Optional: Weiterführende Literatur
Beispiel Literaturverzeichnis:

(1) Aristoteles: Rhetorik. Übersetzt, mit einer Bibliographie und einem Nachwort von Franz G. Sieveke. 5. Aufl., W. Fink Verlag, München 1995, S. 132.

WWW-Dokumente

Dokumente aus dem worldwideweb sind, auch in wissenschaftlichen Aufsätzen, zitierfähig. Zitiert wird unter Angabe der www Adresse, des Erstelldatums (wenn vorhanden) sowie des Abrufdatums.

Beispiele

"An Worten können Leib und Leben sterben"1

"Informieren hat nicht nur die Bedeutung von 'unterrichten' oder sich 'Kenntnis' zu verschaffen über irgend etwas'. Informieren hat auch etwas zu tun mit in-formare - etwas formen."2

Weiterführende Literatur

Argyle, Michael: Körpersprache & Kommunikation. Das Handbuch zur nonverbalen Kommunikation. 8. Aufl., Jungfermann Verlag, Paderborn 2002.

Aristoteles: Rhetorik. Übersetzt, mit einer Bibliographie, Erläuterungen und einem Nachwort von Franz G. Sieveke. 5. Aufl., Wilhelm Fink Verlag, München 1995.

Austin, John L.: Zur Theorie der Sprechakte (How to do things with words).Philipp Reclam jun., Stuttgart 1972.

Cicero, Marcus Tullius: Über den Redner. Übersetzt und Herausgegeben von Harald Merklin. 2. Aufl., Philipp Reclam jun., Stuttgart 1991.

Humboldt, Wilhelm von: Über die Sprache. Hrsg., kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Jürgen Trabant. Fricke Verlag, Tübingen 1994.

Kellner, Hedwig: Rhetorik: Hart verhandeln - erfolgreich argumentieren. Carl Hanser Verlag, München 1999.

Thiele, Albert: Die Kunst zu überzeugen. 6. Aufl., Springer Verlag. Berlin 2000.

Ratey, John J. Das menschliche Gehirn. Eine Gebrauchsanweisung. Walter Verlag, Düsseldorf 2001.

Rohner, Erich: Taschenbuch der Rhetorik. Sauer Verlag, Heidelberg 2000.

Ueding, Gert: Klassische Rhetorik. 2. Aufl., C.H. Beck Verlag, München 1996.

¹ Knill, Marcus: Beeinflussung-Manipulation-Propaganda. In: Knill+Knill Kommunikationsberatung. http://www.rhetorik.ch/Beeinflussen/Beeinflussen.html. 2000-07-20, Abruf am 2002-07-27.
² ebenda. Abruf am 2002-07-27.


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